Die Stadt ist vor allem wegen der Markthalle, der Altstadt mit der Ledergasse und dem venezianischen Hafen bekannt. Mit ca. 70.000 Einwohnern ist sie die zweitgrößte Stadt Kretas.
Fast die Hälfte aller Gebäude wurden 1941 durch deutsche Bomben zerstört. Trotzdem heute noch bauhistorisch das interessanteste Gebiet auf Kreta.
Rund um das Hafenbecken reihen sich zahlreiche Tavernen und Cafés. Als ich im September 2010 am Abend dort unterwegs war fand ich es alles andere als angenehm. Vor jeden einzelnen Lokal wurde ich angesprochen, damit ich dort hineingehe, essen und trinken soll. Es ging sogar soweit, daß jemand auf mich zu kam "Hello, my name is Nikolaos..." und griff mich gleich am Arm und wollte mich in die Taverne geleiten. Darauf habe ich ja nhun gar keine Lust !
Auch sind mir viele bettelnde Zigeuner und Verkäufer mit Bauchläden, die in den Tavernen von Tisch zu Tisch gehen, aufgefallen. Ich fand diesen Abend in der Altstadt von Chania alles anderes als entspannend und schön.
September 2010