Kloster Katholiko
September 2010
Eigentlich ist es ja nur noch eine Klosterruine aber bevor man dorthingelangt liegt noch einiges Sehenswerte auf dem Weg. Da ist zu allererst die Bärenhöhle. Am Eingang ist die kleine Marienkapellen in den Fels gehauen. Pangia Maria soll hier auf die Gebete der Bewohner gehört und einen Bären in Stein verwandelt haben.
Immer wieder kreuzten kleine Eidechsen meinen Weg. Der Wegabschnitt kurz vor dem Kloster führt über Treppen. Von hier hat man schöne Sicht auf die im Tal gelegenen Gebäude. An der Seite liegt dann die Höhle des Einsiedlers Johannes.
Er lebte und starb hier nachdem er von einem Bauern fälschlicher Weise als wildes Tier erkannt und angeschossen wurde.Wer weiter in die Höhle eindringen möchte braucht unbedingt eine Taschenlampe. Weitere großen Räume mit mehreren Stalaktiten öffnen sich wenn man einige Meter weit hineingeht.
Steile Felswände ragen links und rechts des Klosters in die Höhe. Im hinteren Teil gibt es einen Abstieg der unter die Brücke hindurchführt und einen Pfad bis hinunter ans Wasser, dort ist der ehemalige Hafen und etwas weiter, linker Hand um die Ecke, ist der Steinbruch wo die Steine zum Bau des Klosters geholt wurden.
Ganz allein hier unten am Meer und es gibt kaum ein Geräusch. Die Wellen spielen an den Felsen und man glaubt den Flügenschlag des vorbeifliegenden Schmetterlings zu hören. Die herrliche Stille lädt zum Verweilen ein.