Eleftherna
September 2010
Um zu dieser Archäologischen Stätte zu gelangen geht man direkt an einer Taverne vorbei. Gleich dahinter beginnt die aus dem Felsen gehauene, teilweise gepflasterte Strasse. Nur einige Schritte über den nur wenige Meter breiten Felsgrat und schon ist man bei dem turmartigen Resten einer Maueranlage.
Vor ein paar Jahren traf ich vor einem kleinen Höhleneingang am östlichen Felshang eine junge Archäologin. Die fragte mich ob ich hineinwollte und schon hatte ich eine brennende Kerze in der Hand. Sie erzählte mir, dass dies vermutlich mal ein Aquädukt war, das die Zisternen auf der anderen Seite des Hanges mit Wasser versorgte......
...und bevor ich einen klaren Gedanken fassen und Fragen stellen konnte war ich mit meiner kleine Kerze in einem dunklen Gang unterwegs. Einige Meter waren es schon bis zu einer Wand mit einigen roten Markierungen. Als ich dann wieder zurück ans Tageslicht kam war die junge Frau leider weg. Dieses Jahr nun bin ich wieder dort gewesen und hatte eine Taschenlampe dabei. Es lagen zwar Kerzen bereit aber als Nichtraucherin habe ich das Pech kein Feuer dabei zu haben.
An einigen Stellen, da wo die Wand etwas feucht war, saßen furchtbar viele Heimchen(?) und je mehr Licht ich machte, mit Taschenlampe oder Blitzlicht, umso agiler wurden diese kleinen Ekeltierchen. Also ging ich lieber erst mal weiter.
Hier sind dann die Zisternen im Westhang zu sehen. Riesige Pfeiler stützen das etwa 40m lange und 20m breite erste Gewölbe. Die zweite Kammer ist noch imposanter, dort sind die Pfeiler noch riesiger . Die beiden Räume sind begehbar und vor Ort wird einem die Größe erst bewußt.