Heidelberg
November 2009
Das oberhalb der Altstadt gelegene Schloss kann besichtigt werden. Mit dem Erwerb einer Eintrittskarte für das Schloss kann man auch das Apothekenmuseum besichtigen. Nur mit einer Führung erschließen sich dem Besucher weitere Teile des Schlosses, die sonst verschlossen bleiben.
Nach einer Sage bekäme derjenige das Schloss geschenkt, der es schafft, den Ring zu durchbeißen. Eine Hexe versuchte es mehrmals. Doch trotz ihrer Hexenkräfte versagte sie. Im Klopfring blieb eine kleine Vertiefung, der Hexenbiss, zurück.
Das "Große Fass" des Kurfüsten Carl Theodor (1742-1799) fasst mit einer Länge von 9m und einem Durchmesser von 6,5m 228.000 Liter. In den Jahren 1750 und 1751 wurde der Fasskörper gefertigt. Verschiedene Entwürfe wurden für den plastischen Schmuck eingeholt und man entschied sich für das Monogramm Carl Theodors und dem Kurhut. Im Fass wurden Weinabgaben verschiedener Gemeinden gelagert und war immer nur zum Teil gefüllt. Wegen zunehmender Undichte und Fäulnisschäden erfolgte 1767 eine letzte aufwendige Reparatur. Es wurde danach aber nicht mehr genutzt. 1769 beschloss man das Fass zu erhalten und den Schlossbesuchern als Sehenswürdigkeit zu zeigen.
Eine Bergbahn fährt zur Molkekur und macht unterwegs auch am Schloss halt. Wer weiter zum Königsstuhl möchte muß an der Station Molkekur umsteigen. Nähere Infos gibt es hier.